Herzlich Willkommen

Der Verein zur Brauchtums- und Traditionspflege im ländlichen Raum unter besonderer Berücksichtigung des Pferdes e.V. wurde 2003 durch Inititative des inzwischen verstorbenen Dr. Siegfried Sendig ins Leben gerufen. Inzwischen hat sich daraus ein wunderschönes Kutschenmuseum mit hochwertigen, fahrbereiten, teilweise über 100 Jahre alten Exponaten entwickelt. Diese werden bei Gestühtsführungen und Veranstaltungen einem breiten Publikum präsentiert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: Haflinger Gestüt Meura

Kutschenverein
Meura

Über uns

Verein zur Brauchtums- und Traditionspflege im ländlichen Raum unter besonderer Berücksichtigung des Pferdes e.V.

Gegründet am 07.03.2003

Von Beginn an war es das Ziel, das Brauchtum um die historische Fahrkunst und die historischen Wagen zu pflegen, begeisterte Mitstreiter zu finden, Wagen, Kuschen und Schlitten zu restaurieren und gemeinsam zu entsprechenden Veranstaltungen und Umzügen zu präsentieren.

Heute hat der Verein 26 Mitglieder, von denen 5 (Arthur Büchel, Reiner Wagner, Frank Walter, Stephan Zschimmer und Bernd Leidenfrost) bereits seit seiner Gründung dabei sind.

Initiator und Mitbegründer dieses Vereines war Dr. Siegfried Sendig

Seinem Streben und Wirken ist es zu verdanken, dass eine so große Vielzahl von historischen Wagen erhalten geblieben ist und größtenteils bereits restauriert wurde.

Es ist das Bestreben des Vereines, sich moderner aufzustellen und junge Menschen an das Brauchtum heranzuführen.

Hierzu soll es zukünftig Workshops geben, in denen sich Interessierte an das Brauchtum und die Kunst des Fahrens herantasten können.

Durchführung und Teilnahme an Festveranstaltungen in bäuerlicher Tracht, historischen Wagen und traditioneller bäuerlicher Anspannung

Die Erhaltung und Pflege der mehr als 100 Jahre alten Fahr- und Reitkultur, sowie des Fahr- und Reitsportes mit historischen Wagen, Kutschen, Geschirren und Sätteln

Die Erhaltung und Ausstellung der Ausstellungsräumlichkeiten für Wagen, Kutschen, Geschirre und Sättel


Vorstand

Der aktuelle Vorstand besteht aus:

  • 1. Vorsitzender: Christian Marquardt, Meura
  • 2. Vorsitzender: Arthur Büchel, Milbitz
  • Schriftführer: Dr. Steffen Sendig, Nordhausen
  • Kassenwart: Bernd Leidenfrost, Neuhaus Rwg.
  • Vertreter RuFV Meura e.V. Helen Weber, Meura
  • Fachbeirat: Frank Walter, Meura
"Er hat uns gelehrt: Immer im Dienste der Kreatur, mit Disziplin, Ausdauer und Vorwärtsstreben, jedoch mit Rücksicht auf die Schwächsten und Kleinen und nie ohne Freude und Lachen voranzugehen und das Ziel nie aus den Augen zu verlieren."
Dr. Siegfried Sendig
Initiator & Mitbegründer

Unsere Kutschen

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde und -pflege in Thüringen und wird vor allem verwirklicht durch:

Landauer

(auch Berline à soufflet oder à capote genannt)

Der Landauer wird im 19. Jahrhundert das erste Mal in England erwähnt. Es handelt sich um einen weit verbreiteten Luxuswagen mit „konvertiblem“ Charakter, das heißt, er lässt sich von einem offenen in einen vollständig geschlossenen Wagen umwandeln.Der Landauer verfügt über 2 Sitzbänke, die Vis-a-vis angeordnet sind.

Durch die weiche Federung wurde er gerne als Reisewagen genutzt.

Jagdwagen als 2-Sitzer

Der Jagdwagen beschreibt keinen besonderen Wagentyp sondern die Funktion im späten 19. Jahrhundert in Deutschland.

Typisch für den Jagdwagen sind Kästen unter den Sitzen um Hunde und Waffen zu transportieren, ebenso eine Jagdbrücke im hinteren Bereich zum Transport von geschossenem Wild. Dieses Modell kann als Zwei- und Viersitzer gefahren werden.

Break

Der so genannte Break entstand um 1840/1850 in England. Sein Name ist auf den Ausdruck „Breaking a horse“, in dem Fall also das Einfahren eines Pferdes, zurückzuführen.

Hauptsächlich wurde diese Linie  als Bagagewagen und Transportfahrzeug für Einkäufe und Gepäck genutzt, indem die hinteren Sitze umgelegt wurden. Außerdem wurde der obere Teil des Kastens leiterförmig gestaltet.

Charakteristisch für den Break ist ein hoher Bock, der mit dem langen Kasten fest verbunden ist sowie das Fehlen des Kotschirms.

Jagdwagen

Der Jagdwagen beschreibt keinen besonderen Wagentyp sondern die Funktion im späten 19. Jahrhundert in Deutschland.

Typisch für den Jagdwagen sind Kästen unter den Sitzen um Hunde und Waffen zu transportieren, ebenso eine Jagdbrücke im hinteren Bereich zum Transport von geschossenem Wild. Dieses Modell kann als Vier- und Sechssitzer gefahren werden.

Jagdwagen

Der Jagdwagen beschreibt keinen besonderen Wagentyp sondern die Funktion im späten 19. Jahrhundert in Deutschland.

Typisch für den Jagdwagen sind Kästen unter den Sitzen um Hunde und Waffen zu transportieren, ebenso eine Jagdbrücke im hinteren Bereich zum Transport von geschossenem Wild. Dieses Modell kann als Vier- und Sechssitzer gefahren werden.

Spider

Der Spider wurde um 1870 in Frankreich übernommen.

Er ist eine Art leichter Phaeton, der über 2 Sitze und einen weiteren Dienersitz verfügt, der auf Eisenstützen montiert ist.

In Frankreich war er vor allem als selbst gefahrener Stadtwagen ohne Stauraum bekannt.

Bestattungswagen

Ab dem 17. Jahrhundert setzte man vermehrt Bestattungswagen ein. Es wurde dabei nach der Klasse des Verstorbenen entschieden.

Die Särge der ärmeren Verstorbenen wurden von einem einfachen Holzwagen (Kutsche 3. Klasse) transportiert.

Für das Bürgertum nutzte man sogenannte Säulenwagen (Kutsche 2. Klasse). Diese Wagen waren geschlossen oder offen und mit aufwendig verzierten Säulen an den Ecken versehen.

Im gehobenen Bürgertum und im Adel wurden aufwendig gestaltete Glaswagen (Kutsche 1. Klasse) eingesetzt.

Vis-a-Vis

Seit ca. 1855 ist dies der Begriff für einen offenen, viersitzigen Wagen, dessen Bänke gegenüberliegend (Vis-à-Vis) angeordnet sind. Eine weitere Sitzbank ist für den Wagenlenker angebracht.

Als typischer Sommerwagen weist die Vis-à-Vis allenfalls ein schattenspendendes Verdeck über dem etwas komfortableren Hauptsitz auf, wie es auch hier der Fall ist.

Victoria

Die erste Herstellung einer Viktoria wurde im Jahre 1868 vom berühmten Wagenbauer Cooper verzeichnet. Benannt ist dieser Wagen nach der englischen Königin Viktoria.

Die klassische Viktoria verfügt über eine einzelne Sitzbank und einen abnehmbaren Kutschbock auf Eisengestänge, sodass der Wagen auch vom Hauptsitz gefahren werden kann.

Veranstaltungen

Die nächste Präsentation der historischen Wagen findet im Rahmen der Gestütsschauen im Haflinger Gestüt Meura am 7. und 8. August 2021 statt. 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf folgender Webseite: https://www.haflinger-in-meura.de/veranstaltungen

Mitglied werden

Bitte senden Sie uns den unterschriebenen Mitgliedsantrag und das SEPA Lastschriftmandat per E-Mail, Fax oder Post an: 

Verein zur Brauchtums- und Traditionspflege im ländlichen Raum unter besonderer Berücksichtigung des Pferdes e.V.

Ortsstraße 116
98744 Meura

Fax: 036701 – 311 52
E-Mail: info@haflinger-in-meura.de